P 19 Schluckauf
Kernaussagen
- Akuter, vorübergehender Schluckauf ist lästig, aber in der Regel harmlos und selbstlimitierend.
- Persistierender oder chronischer Schluckauf ist meist Folge einer chronischen Reizung einer Komponente des Schluckauf-Reflexbogens (z.B. N. phrenicus, N. vagus, Hirnstamm) und meist mit erheblicher Morbidität der betroffenen Patienten verbunden.
- Es gibt eine Vielzahl möglicher Ursachen für persistierenden Schluckauf, darunter neben psychogenen Gründen metabolische Entgleisungen (z.B. Urämie, Hypokapnie), Medikamente, chemische, inflammatorische oder physikalische Reizungen des ZNS (z.B. Tumor, Ischämie, Enzephalitis, etc.), des N. phrenicus (z.B. subphrenischer Abszess, Tumoren, Pneumonie, etc.) oder des N. vagus (z.B. HNO-Tumoren, Myokardinfarkt, Fremdkörper im Ohr, gastro-ösophagealer Reflux, etc.).
- Häufig kann ein Schluckauf intra- oder perioperativ bedingt sein, z.B. durch operativ oder Narkose-bedingte mechanische Nervenirritation.
- Die Behandlung der auslösenden Ursache ist anzustreben, aber nicht immer möglich.
- Zahlreiche symptomatische Therapieoptionen sind beschrieben, aber die Evidenzlage ist schwach.
- Nach dem empfohlenen Stufenschema folgen auf (1) einfache physikalische Manöver wie Eiswassertrinken o.Ä., (2) medikamentöse Therapien in Abhängigkeit von den Begleiterkrankungen, dann (3) suggestive Therapien wie Akupunktur, Hypnose oder Psychotherapie und schließlich (4) invasive Therapien wie vorübergehende oder permanente Phrenikusunterbrechung.
- Wichtig ist die interdisziplinäre Betreuung der Patienten!
Pathophysiologie P 19 - 1
Definition
Der Schluckauf (Singultus) wird ausgelöst durch einen Reflex, der meist mit beginnender Einatmung zu einer unwillkürlichen Kontraktion des Zwerchfells und der Atemhilfsmuskulatur führt. Durch den ebenfalls assoziierten, zeitlich minimal verzögerten Verschluss der Glottis entsteht das typische "Hicks"-Geräusch.
Der Schluckauf wird ausgelöst durch einen Reflex, der beim erwachsenen Menschen keiner bekannten Funktion zu dienen scheint. Ähnlichkeiten mit Atmungsvorgängen von Kaulquappen und Amphibien deuten auf phylogenetische Überbleibsel hin, die möglicherweise in der Embryonalphase noch eine Bedeutung haben als Vorstadium des späteren Saugens.
- In den afferenten Schenkel des Reflexbogens sind N. phrenicus, N. vagus sowie der thorakale Sympathikus (T6-T12) involviert.
- Die zentrale Umschaltung erfolgt in einem Netzwerk zwischen Hirnstamm und Hypothalamus und beteiligt u.a. das Atemzentrum und verschiedene Hirnnervenkerne.
- Der efferente Schenkel umfasst den N. phrenicus (C3-C5) mit Innervation des Zwerchfells, motorische Nerven mit Innervation der vorderen Scalenus-Muskeln (C5-C7) und der Interkostalmuskeln (T1-T11) sowie den Recurrens-Ast des N. vagus mit Innervation der Glottis.
Der Schluckauf entsteht generell durch Reizung irgendeiner Komponente dieses Reflexbogens.
Akuter Schluckauf
Der typische Schluckauf beim gesunden Menschen ist kurz andauernd und selbstlimitierend.
Zu den typischen Auslösern zählen
- starke Magendehnung (z.B. nach Einnahme üppiger Mahlzeiten oder kohlensäurehaltiger Getränke),
- plötzliche Temperaturänderungen,
- Alkohol,
- starkes Rauchen oder
- psychogene Alterationen (z.B. Schreck oder Stress).
Dieser häufig vorkommende Typ sistiert in der Regel spontan oder nach simplen Manövern (s.u.).
Persistierender oder chronischer Schluckauf
Wenn ein Schluckauf länger als 48 Stunden andauert, gilt er als persistierend. Er kann mehrere Tage oder Wochen, in Einzelfällen sogar Jahre andauern, in diesen Zeiträumen aber auch chronisch-rezidivierend auftreten.
CAVE:
! Der chronische Schluckauf kann zu einer erheblichen Morbidität der betroffenen Patienten führen.
In aller Regel liegen dem persistierenden Schluckauf chronische Reizungen, Entzündungen oder Schädigungen von beteiligten Nervenbahnen des o.g. Schluckauf-Reflexbogens zu Grunde. Eine Auswahl von vielen beschriebenen möglichen Ursachen ist in Tabelle 1 aufgeführt. Falls die Ursache nicht bekannt ist, ist eine diagnostische Abklärung indiziert.
| Ursachen | Beispiele |
|---|---|
Irritation im Bereich des Schluck-auf-Reflexbogens (Hirnstamm, N. vagus, N. phrenicus)
|
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| Metabolische und toxische Ursachen | • Urämie, Hypokapnie, Hypokaliämie, Hypokalzämie, Hyponatriämie, CO2-Mangel, Blutzuckerentgleisung, Alkohol, Fieber, Sepsis |
| Medikamente | • Kortikosteroide, Allgemein-Anästhetika, Sulfonamide, Barbiturate, Benzodiazepine, Methyldopa, Morphine |
| Operationen und Narkose | • Mechanische und/oder medikamentöse Irritation durch operativen Eingriff und/oder Narkose, Intubation, Ventilation |
| Psychogen | • Trauerreaktion, Hysterie, Persönlichkeitsstörung, Anorexia nervosa |
| Idiopathisch | • Keine auslösende Ursache identifizierbar |
Diagnostik P 19 - 2
Als Faustregel gilt:
Die diagnostische Abklärung des chronischen Schluckaufs ist wichtig, da eine Behandlung des Auslösers in der Regel die effektivste und manchmal die einzig wirksame Therapie darstellt.
Eine Persistenz während des Schlafes spricht für eine organische, nächtliche Pausen für eine psychogene Ursache. Diese Unterscheidung ist jedoch nicht immer eindeutig. Die weiterführende Diagnostik richtet sich nach den möglichen Ursachen eines chronischen Schluckaufs (vgl. Tabelle 1), wobei Angaben aus der Anamnese oder Symptome wie etwa Refluxbeschwerden, bekannte Niereninsuffizienz, langjähriger Nikotinkonsum, neu aufgetretene Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle o.Ä. eine Fokussierung der Ursachensuche erleichtern können (Tabelle 2).
| Anamnese |
|
| Allgemeine Untersuchungen |
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| Optionale weiterführende Diagnostik: Orientierung an Begleitsymptomen | |
|---|---|
| bei Symptomen wie | Untersuchungen z.B. |
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Therapie P 19 - 3
CAVE:
! Die Beseitigung der auslösenden Ursache - z.B. die Entfernung eines Fremdkörpers im Ohr, die Drainage eines subphrenischen Abszesses, die Operation eines Hirnstammtumors - ist stets anzustreben.
Zur symptomatischen Therapie wird in der Literatur eine Vielzahl von Optionen beschrieben. Unglücklicherweise ist aber die Evidenzlage für alle diese Behandlungen gering und basiert überwiegend auf Überlieferungen sowie Einzelkasuistiken oder kleinen Fallserienbeschreibungen. Die einzige randomisierte, kontrollierte Studie hat eine medikamentöse Therapie des Schluckaufs an lediglich 4 (!) Personen getestet. Daher können derzeit keine gesicherten Therapieempfehlungen genannt werden.
Unter Berücksichtigung der jeweiligen Nebenwirkungen und Erfolgsaussichten erscheint ein stufenweises Vorgehen sinnvoll:
- einfache, nicht-medikamentöse Maßnahmen,
- medikamentöse Therapie,
- nicht-medikamentöse, suggestive Therapien und
- invasive Maßnahmen.
Einfache Maßnahmen
Eine große Bandbreite von nicht-medikamentösen Manövern können als erster Schritt der Therapie versucht werden.
Als vermutetes Wirkprinzip ist den meisten dieser Maßnahmen gemeinsam, dass sie durch Stimulation des N. phrenicus, N. vagus oder des Atemzentrums den Reflexbogen des Schluckaufs unterbrechen können. Zu den bekannten Manövern gehören u.a. Atemanhalten, CO2-Rückatmung, Trinken von Eiswasser, Schreck, Manipulation an Pharynx oder Uvula sowie Schlucken von grobkörnigem Zucker (Tabelle 3).
Medikamentöse Therapien
Wenn physikalische Manöver versagen, können im nächsten Schritt verschiedene medikamentöse Ansätze verfolgt werden.
| RespiratorischeManöver | • Atemanhalten, allein oder in Kombination mit Schlucken, Halsextension, Valsava-Manöver, Trinken von kaltem Wasser |
| |
| Nasale undpharyngealeStimulation |
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| Vagale Reizung |
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| Entlastung einer Magendehnung |
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| Reizung desZwerchfells |
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| Psychotherapie |
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| Unterbrechung des N. phrenicus |
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| Andere Mittel |
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Als Faustregel gilt:
Aufgrund der allgemein geringen Evidenzlage können die verschiedenen Medikamente nicht in einer Abstufung ihrer Wirksamkeit empfohlen werden. Es ist daher anzuraten, die Wahl des Medikamentes unter Berücksichtigung der individuellen Begleiterkrankungen der Patienten und der jeweiligen Kontraindikationen der Wirkstoffe zu treffen. Bei Therapieversagen können nacheinander verschiedene Substanzen oder auch Kombinationen versucht werden.
Auch bei den verschiedenen medikamentösen Therapien vermutet man, dass ihre Wirksamkeit auf einem Eingreifen in den Schluckauf-Reflexbogen basiert.
- So scheinen im ZNS z.B. die Antagonisierung des stimulierenden Neurotransmitters Dopamin (z.B. durch Chlorpromazin oder Metoclopramid) oder
- die Verstärkung des inhibierenden Neurotransmitters GABA (Gamma-Aminobuttersäure; z.B durch Baclofen, Valproinsäure oder Gabapentin) einen Singultus unterdrücken zu können.
- Als andere wirksame Mechanismen werden u.a. Membranstabilisierung (z.B. durch Nifedipin [Ca2+] oder Carbamazepin [Na+]) oder
- Skelettmuskelrelaxation (z.B. durch Orphenadrin) diskutiert.
In Tabelle 4 ist eine Auswahl von eingesetzten Medikamenten zusammengefasst, die zumindest in etwas größeren, wenn auch unkontrollierten Fallserien von 5-50 Patienten (Baclofen auch in einer kontrollierten randomisierten Studie an 4 Patienten) eine Wirksamkeit bei der Behandlung des Schluckaufs gezeigt haben. Die längerfristigen Ansprechraten sind aufgrund der oft kurzen Nachbeobachtungsintervalle der Studien schwierig zu beurteilen. Immerhin konnte in vielen Fällen zumindest eine akute Unterbrechung des Schluckaufs, teilweise auch eine Verlängerung der Schluckauf-freien Intervalle erreicht werden, wobei auch die Rezidive weniger intensiv und kürzer verliefen; auch Dauerremissionen wurden beobachtet.
Neben den in Tabelle 4 aufgeführten Substanzen sind zahlreiche weitere Medikamente aus verschiedenen zentral und peripher wirksamen Gruppen als effektiv beschrieben worden (Tabelle 5).
| Medikament | Dosierung* |
|---|---|
| Baclofen |
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| Gabapentin |
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| Chlorpromazin |
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| Metoclopramid | 10-30 mg/Tag p.o., ggf. initial 10 mg i.v. |
| Valproinsäure |
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| Carbamazepin |
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| Nifedipin | 10-60 mg/Tag p.o. |
| Orphenadrin | 100 mg retard 2 × tgl., ggf. initial 60 mg i.v. (maximale Tagesdosis 400 mg) |
| * entsprechend der Standarddosierungen für andere Indikationsgebiete; cave: Individuelle Begleiterkrankungen, Kontraindikationen und Bedarf für Dosisanpassungen überprüfen! | |
| zentral wirksam |
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| peripher wirksam |
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Auch Lidocaininhalationen sollen positive Effekte haben können.
Die Bewertung aller dieser Ansätze ist wegen des Fehlens rigoroser Studien mit repräsentativen Fallzahlen in Anbetracht der bekannten Spontanheilungsraten und wahrscheinlich ausgeprägter Plazeboeffekte schwierig.
Nicht-medikamentöse Therapien
Neben den zuvor beschriebenen physikalischen Reizen (s. "einfache Maßnahmen") werden Behandlungserfolge auch bei weiteren nicht-medikamentösen Therapieansätzen beschrieben. Hierzu zählen einerseits Beatmungstechniken wie z.B. CPAP-Beatmung (CPAP = continuous positive airway pressure) sowie Suggestiv-Manöver wie Akupunktur, Hypnose oder Psychotherapie (vgl. Tabelle 3).
Invasive Therapien
CAVE:
! Wenn der Schluckauf nicht mit den oben genannten Maßnahmen beherrscht werden kann, stehen als ultima ratio auch invasive Therapieverfahren zur Verfügung.
Primärer Angriffspunkt ist hier die zeitweilige (durch Leitungsblockade) oder permanente (durch chirurgische Durchtrennung) Unterbrechung des N. phrenicus, der in jedem Fall immer efferent, häufig (z.B. bei zwerchfellnahen Tumoren) auch afferent bei der Schluckaufentstehung beteiligt ist.
Da nur eine Seite des Zwerchfells betroffen oder dominant befallen sein kann (typischerweise die linke Seite), sollte vor jedem Eingriff am N. phrenicus die betroffene Seite mittels Thoraxdurchleuchtung identifiziert werden.
CAVE:
! Einer permanenten Phrenikusdurchtrennung sollte eine reversible Unterbrechung mittels Leitungsblockade vorausgehen, um den Therapieerfolg des Schluckaufs und die Nebenwirkungen auf die Atemkapazität zu testen.
Kasuistik P 19 - 4
Fallbeispiel persistierender Schluckauf
Pathomechanismus mechanische (und chemische?) Phrenikus-Irritation
Anamnese
Ein 63-jähriger Patient wurde mit starken, gürtelförmigen, seit dem Vortag persistierenden Oberbauchschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen in die Notaufnahme eingeliefert.
- Folgende Laborparameter waren pathologisch erhöht: CRP (3 mg/dl), Lipase (760 U/l), AP (413 U/l), γ-GT (223), Bilirubin gesamt (3,3 mg/dl) und Leukozyten (14.000 / µl).
- Die Abdomensonographie zeigte eine Cholecystolithiasis und einen geringgradig erweiterten Ductus choledochus.
- Das Pankreas war ödematös verändert und unscharf abgegrenzt; es bestanden peripankreatische Flüssigkeitsansammlungen.
Therapie: Unter der Diagnose einer biliären Pankreatitis wurde eine ERCP mit Sphinkterotomie durchgeführt und ein kleines Choledochuskonkrement identifiziert und extrahiert. Unter konservativer Standardtherapie der akuten Pankreatitis (siehe entsprechendes Kapitel des Therapiehandbuchs) besserte sich der klinische Befund des Patienten rasch.
Zwei Tage später entwickelte der Patient einen Schluckauf, der trotz multipler physikalischer Manöver wie Eiswassertrinken, Atemanhalten, mechanischer Pharynxreizung, etc. persistierte.
- Eine zu dem Zeitpunkt durchgeführte Abdomensonographie zeigte eine Zunahme der peripankreatischen Flüssigkeitsansammlungen.
Therapie
- Nach 24 Stunden persistierendem Schluckauf wurde eine Therapie mit Baclofen 3 × 5 mg/Tag p.o. eingeleitet. Ca. 12 Stunden später sistierte der Schluckauf. Die Baclofen-Therapie wurde 3 Tage lang fortgesetzt und dann ausgeschlichen. Der weitere Krankheitsverlauf war komplikationslos.
- Ca. 2 Wochen nach der stationären Entlassung stellte sich der Patient erneut vor mit seit 36 Stunden persistierendem Schluckauf, ohne klar erkennbaren Auslöser und ohne begleitende Beschwerdesymptomatik. Die Abdomensonographie zeigte nun eine große Pankreaspseudozyste (Durchmesser 8 cm) subphrenisch, welche endoskopisch transpapillär drainiert wurde. Bereits wenige Stunden nach dem Eingriff sistierte der Schluckauf.
- Sonographische Verlaufskontrollen belegten die erfolgreiche Drainage der Pseudozyste, sodass der Drainage-Katheter entfernt werden konnte. Der Schluckauf kehrte nicht zurück.
- Nach kurzem Intervall wurde der Patient einer komplikationslosen laparoskopischen Cholezystektomie zugeführt.
Weiterführende Literatur
- Federspil P A, Zenk J: [Hiccup]. HNO 47 (1999) 867-875
- Friedgood C E, Ripstein C B: Chlorpromazine (thorazine) in the treatment of intractable hiccups. J Am Med Assoc 157 (1955) 309-310
- Friedman N L: Hiccups: a treatment review. Pharmacotherapy 16 (1996) 986-995
- Kranke P, Eberhart L H, Morin A M, Cracknell J, Greim C A, Roewer N: Treatment of hiccup during general anaesthesia or sedation: a qualitative systematic review. Eur J Anaesthesiol 20 (2003) 239-244
- Launois S, Bizec J L, Whitelaw W A, Cabane J, Derenne J P: Hiccup in adults: an overview. Eur Respir J 6 (1993) 563-575
- Liu F C, Chen C A, Yang S S, Lin S H: Acupuncture therapy rapidly terminates intractable hiccups complicating acute myocardial infarction. South Med J 98 (2005) 385-387
- Moretti R, Torre P, Antonello R M, Ukmar M, Cazzato G, Bava A: Gabapentin as a drug therapy of intractable hiccup because of vascular lesion: a three-year follow up. Neurologist 10 (2004) 102-106
- Nathan M D, Leshner R T, Keller A P Jr.: Intractable hiccups (singultus). Laryngoscope 90 (1980) 1612-1618
- Payne B R, Tiel R L, Payne M S, Fisch B: Vagus nerve stimulation for chronic intractable hiccups. Case report. J Neurosurg 102 (2005) 935-937
- Ramirez F C, Graham D Y: Treatment of intractable hiccup with baclofen: results of a double-blind randomized, controlled, cross-over study. Am J Gastroenterol 87 (1992) 1789-1791
- Souadjian J V, Cain J C: Intractable hiccup. Etiologic factors in 220 cases. Postgrad Med 43 (1968) 72-77
- Straus C, Vasilakos K, Wilson R J et al.: A phylogenetic hypothesis for the origin of hiccough. Bioessays 25 (2003) 182-188