Themen aus der Gastroenterologie sind u.a. Ösophagustumoren, angeborene Intoleranzen und Assimilationsstörungen sowie vaskuläre Störungen des Dünn- und Dickdarms. Die Nephropathien bei Stoffwechselstörungen – Harnsäure-Nephropathie, diabetische Nephropathie und bei sonstigen Stoffwechselstörungen – bilden mit dem akuten Nierenversagen den Nierenblock. Die Gynäkologie ist vertreten mit Beiträgen zum Endometriumkarzinom, Deszensus und Prolaps und der Therapie der entzündlichen Genitalerkrankungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei den muskuloskelettalen Erkrankungen und Autoimmunopathien. Themen sind die operativen Eingriffe in der orthopädischen Rheumatologie, die Osteitis sowie der systemische Lupus erythematodes und das Sjögren-Syndrom. Häufige Fragestellungen behandeln die beiden Beiträge zur zerebralen Ischämie und Therapie der Polyneuropathien.
Ihr Elsevier, Urban & Fischer-Verlag
Magen und DarmDen Auftakt zu den gastroenterologischen Beiträgen macht der Beitrag E 8.1 Bösartige Ösophagustumoren – internistische Therapie. Viele frühe Stadien lassen sich endoskopisch therapieren. Allerdings wird er oft erst spät, und oft zu spät für kurative operative Eingriffe, entdeckt. Daher liegt ein Schwerpunkt auf den palliativen Möglichkeiten.
Einen kompakten Überblick verschaffen die Beiträge F 2 Angeborene Intoleranzen und Assimilationsstörungen und F 7 Parasitäre Krankheiten. Ob Glukose-Galaktose-, Laktose-, Saccharose-Isomaltose- oder Trehaloseintoleranz, ob Malabsorption basischer, neutraler oder isolierter Aminosäuren oder die Abetalipoproteinämie: Hier finden Sie die mögliche, geprüfte Therapie. Vielfältig sind auch die Parasiten. Sie begegnen Amöben, Ancylostomatiden, Askariden, Lamblien, Oxyuren, Strongyloiden und Zestoden.
Der Beitrag F 12 Vaskuläre Störungen des Dünn- und Dickdarms beschreibt die differenzialdiagnostischen Schwierigkeiten und das therapeutische Vorgehen. Vor allem die rechtzeitige Diagnose bei akuten Verschlüssen bleibt schwierig, denn nur in 18–25% der Fälle sind die Symptome so aussagekräftig, dass innerhalb der ersten 12 Stunden die richtige Diagnose gestellt wird. Den Abschluss, nicht nur anatomisch, bildet der Beitrag F 25 Proktologie, der die Palette der proktologischen Erkrankungen und ihrer konservativen und chirurgischen Therapiemöglichkeiten beschreibt.
NiereDie beiden ersten Beiträge zu Nephropathien bei Stoffwechselstörungen – H 6.1 Harnsäure-Nephropathie und H 6.2 Diabetische Nephropathie – behandeln häufige Krankheitsbilder, die beide frühzeitig erkannt werden sollten, um Spätschäden zu vermeiden. Seltenere stoffwechselbedingte Nephropathien beschreibt der Beitrag H 6.3 Nephropathien bei sonstigen Stoffwechselstörungen, u.a. bei der Fabryschen Erkrankung, beim Plasmozytom oder bei der Oxalurie.
Den Abschluss der Beiträge zu Nierenerkrankungen bildet der Beitrag H 9 Akutes Nierenversagen.
Weibliche GeschlechtsorganeDrei neue Beiträge führen den Ausbau der Themen aus der Gynäkologie fort. Der Beitrag J 11.3 Tumorerkrankungen in der Gynäkologie – Endometriumkarzinom behandelt das häufigste Genitalkarzinom der Frau. Abgehandelt werden neben der Prophylaxe, Prognose und Diagnostik v.a. die stadien- und damit prognoseabhängigen Therapieempfehlungen.
Ebenfalls häufig sind Senkungen und daraus bedingte Beschwerden, informativ beschrieben im Beitrag J 15 Deszensus und Prolaps. Betont wird, dass die Beschwerden und der Leidensdruck das therapeutische Vorgehen bestimmen. Detailliert werden neben den konservativen Möglichkeiten die operativen Techniken, ihre Indikationen und Erfolgsaussichten beschrieben.
Entzündliche Erkrankungen des inneren und äußeren weiblichen Genitale sind schmerzhaft und sollten rasch diagnostiziert und therapiert werden. Wie, erläutert der Beitrag J 16 Therapie der entzündlichen Genitalerkrankungen und führt durch die Vielzahl von Erregern und anderen Ursachen entzündlicher Erscheinungen.
Die vielfältigen Aspekte eines Diabetes mellitus während der Schwangerschaft handelt der Beitrag N 1.4 Diabetes mellitus – Schwangerschaft und Geburt ab, von Diabetikerinnen, die schwanger werden wollen oder sind, über den Gestationsdiabetes bis zu Komplikationen rund um die Geburt.
BindegewebeDer Beitrag O 2.2 Operative Eingriffe in der orthopädischen Rheumatologie gibt einem Richtlinien für die operative Therapie an die Hand und weist besonders auf septische Arthritiden und Ulzera als Problem hin.
Bei der Osteitis spielt das Alter eine entscheidende Rolle. Welche genau, steht im Beitrag O 16 Osteitis, Osteomyelitis. Im Fokus steht, wie die geeignete Antibiose festgelegt werden kann.
Der Beitrag O 25 Systemischer Lupus erythematodes geht u.a. auf die verschiedenen Organmanifestationen ein, z.B. ausführlich auf die Lupus-Nephritis. Bei den beschriebenen neuen Therapieprinzipien spielen u.a. Medikamente eine Rolle, die B- und T-Zellen als Target haben.
Wie der Beitrag O 29 Sjögren-Syndrom zeigt, erfolgt die Therapie, v.a. der Sicca-Symptomatik, überwiegend symptomatisch mit lokalen, systemisch-medikamentösen und nichtmedikamentösen Behandlungsstrategien. Wichtig ist das deutlich erhöhte Risiko, an einem malignen Lymphom zu erkranken, überwiegend an B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen.
Nerven und GehirnSchlaganfall als häufigste Diagnose neben Herzinsuffizienz bei einer Notfalleinweisung und viel trinken als Prävention eines Schlaganfalls – zwei Themen in den ärztlichen News in letzter Zeit. Passend dazu der aktualisierte Beitrag P 1.1 Zerebrovaskuläre Erkrankungen – zerebrale Ischämie. Er schildert neben der Akuttherapie die Sekundärprävention, u.a. mit Blick auf die Problematik eines offenen Foramen ovale.
Vom Zentrum in die Peripherie, zum Beitrag P 11 Therapie der Polyneuropathien. Nach einer ausführlichen Auflistung möglicher Ursachen von Polyneuropathien, insbesondere von Polyneuritiden und Polyradikuloneuritiden wie dem Guillain-Barré-Syndrom, wird die Therapie systematisch aufgefächert. Der Beitrag deckt so die vielfältigen Ursachen und ihre differenzierte Therapie übersichtlich ab.
Mit Sprung durch die Synapse landet man beim Muskel. Der Beitrag P 15 Myopathien gibt einen Überblick über die verschiedenen Formen und die – häufig frustranen – Therapien. Auch ein Blick auf die maligne Hyperthermie, Schmerztherapie und Therapie einer Herzinsuffizienz fehlen nicht.
Zurück zum Gehirn und den Nerven. Als Ergänzung eines Beitrags der 16. Aktualisierungslieferung zu den internistischen Aspekten führt der Beitrag S 7.3 AIDS (HIV-Infektion) – neurologische Aspekte Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten aus neurologischer Sicht aus. Neben den spezifischen Infektionen sind unspezifische neurologische Symptome und die AIDS-Enzephalopathie wichtige Aspekte der Betreuung HIV-Infizierter. Im Fokus liegen die differenzierten antibiotischen Therapien der verschiedenen Erreger.